Nein zur ZVO-Breitband Sparte - Breitbandausbau in den Dörfern ungewiss

Der Glasfasenetzrausbau in den Dorfschaften der Gemeinde Stockelsdorf unter dem Dach des Zweckverband Ostholstein ist von den Gemeindevertretern mit einer sehr knappen Stimmenmehrheit abgelehnt worden.

Unsere Bürgermeisterin hat die zu treffende Entscheidung mehr als treffend beschrieben. "Wenn wir das jetzt ablehnen, dann ist der Zug für uns abgefahren" und genauso ist es gekommen. Mit einer Mehrheit von nur einer einzigen Stimme, insgesamt 14 zu 13, wurde der Beitritt zur neu gegründeten Breitbandsparte des Zweckverband Ostholstein abgelehnt. Den Ausbau des Glasfasernetzes in den Dörfern der Gemeinde Stockelsdorf muss diese nun in Eigenregie vornehmen.

Nun soll im Gegenzug ein externer Berater beauftragt werden, der eine privaten Betreiber finden soll, welcher dann die Dorfschaften von Stockelsdorf mit Glasfaseranschlüssen versorgt. Hierzu soll ein Betrag von 50000 Euro bereitgestellt werden. Mit dieser Vorgehensweise verspricht man sich, dass der Ausbau des Glasfasernetzes schneller und für den Endverbraucher auch kostengünstiger sein wird.

Zu den Ausführungen in dem Artikel der LN vom 13.04.2016 sei korrigierend erwähnt, dass es in Malkendorf derzeit noch kein "schnelles Internet" gibt, sondern dies erst durch einen neuen Anschluss der Telekom, aus Richtung Sarkwitz kommend, realisiert werden soll und in Curau ganz und gar nicht von "schnellem Internet" gesprochen werden kann. Zwar hat Curau vielleicht die derzeit schnellsten Verbindungsgeschwindigkeiten aller Dorfschaften, mit denen von echten Glasfaseranschlüssen mit > 100 Mbit ist diese jedoch niemals vergleichbar. Bleibt zu hoffen, das dies allen Entscheidungsträgern auch tatsächlich bewußt war.

Andererseits haben unsere Gemeindevertreter in so einigen Fällen das eigentlich Unmögliche, selbst gegen viele Widerstände, tatsächlich erreichen können. Also bisher bestimmt noch kein Grund jetzt schon nicht mehr an den Glasfasernetzausbau zu glauben. Wir schaffen das !

 

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